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Wasserkraft an der Salzach

Salzachkraftwerke

Standorte von Wasserkraftwerken

Neue Kraftwerkspläne an der Salzach

Im Jahre 1978 wurde von der Bayerischen Staatsregierung an der unteren Salzach eine geplante Kraftwerkskette abgelehnt. Auf Druck der Politik bemühen sich neuerdings wieder einige Kraftwerksbetreiber, hier vor allem die Grenzkraftwerke (GKW), im Zuge der Salzachsanierung auch die Wasserkraftnutzung zu ermöglichen. Die Wasserkraftnutzung lässt sich jedoch nicht mit den Zielen des Natura 2000 Gebietes, Europäisches Naturerbe Salzach, nicht vereinbaren. Die ALS fordert daher weiterhin bei der ökologisch orientierten Sanierung des Flusses auf jegliche Kraftwerksnutzung zu verzichten. Eine Studie des Institutes für Wasserbau in Wien hat ergeben, das die Gefahr eines Sohldurchschlages im Freilassinger Becken bereits gebannt ist. Somit sind auch keine Querbauwerke mehr nötig. Für die Erreichung eines ausgeglichenen Geschiebehaushaltes sind jedoch Maßnahmen, wie Flussbettaufweitungen und Geschiebemobilisierungen am Oberlauf zu treffen.

WKW bei FKM 56,1

Fotomontage Grenzkraftwerke

Dieses Kraftwerk soll eine Fallhöhe von 6 Metern erhalten. Dies bedeutet einen Rückstau von über 6 Km mit all seinen negativen Auswirkungen, wie Geschieberückhalt und Verschlammung des Kiesbettes. Auch die morphologische und ökologische Durchgängigkeit ist nicht ausreichend gegeben. Weitere Renaturierungsmaßnahmen sind durch diesen Kraftwerkstyp im Staubereich nicht mehr möglich.

WKW vom Typ Aufleger

WKW Typ Aufleger

Dieses Kraftwerk wurde von Prof. Dr. Markus Aufleger an der Uni. Innsbruck für die Grenzkraftwerke entwickelt und im Modell getestet. Es besteht aus einem Kraftwerktsteil, Geschiebedurchlass, Rampen und einer Bootsgasse. Bis jetzt wurde dieses KW noch in keine Gewässer eingebaut. Nach Ansicht der ALS ist auch hier die ökologische Durchgängigkeit nicht ausreichend gegeben. Ausserdem steht der Eingriff durch das KW in keiner Relation zur Stromausbeute.