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WK in Bayern

In Bayern ist das Potential der Wasserkraft bereits zu über 90% ausgeschöpft. Unsere Flüsse und Bäche haben daher ihren Beitrag zur Energieversorgung bereits übererfüllt. Die letzten freien Flussabschnitte dürfen daher nicht mehr mit Kraftwerken zugepflastert werden.

•4.250 Wasserkraftanlagen stauen die bayerischen Fließgewässern auf und erzeugen im Jahr rund 13.000 GWh Strom.
•219 größere Anlagen davon erzeugen allein 92% des gesamten Stromgewinns (12.000 GWh/a). Diese WKA befinden sich allem an den alpinen Flüssen Isar, Inn, Lech, Iller und an der Donau.
•Die über 4.000 Kleinwasserkraftanlagen mit einer Leistung unter 1.000 KW erbringen nur 8% des Wasserkraftstroms in Bayern. Das entspricht lediglich ca. 1,5 % der Gesamtstromerzeugung in Bayern!
Kleinwasserkraftanlagen leisten damit einen sehr geringen Beitrag zum Klimaschutz, zerstören aber massiv die Lebensräume in und an den Fließgewässern.

Vorrang für die flüsse [301 KB]

Wasserkraft in Bayern

Kleinwasserkraftwerke erzeugen nur wenig Strom. Sie behindern aber im grossen Umfang die Durchgängigkeit unserer Flusse und tragen dadurch massiv zum Artenschwund bei den Gewässerorganismen bei.